By Annette Jünemann, Anja Zorob

Seit Dezember 2010 haben die Arabellions Nordafrika und die gesamte quarter des Nahen und Mittleren Ostens erfasst. Als stabil geltende autoritäre Machtstrukturen wurden massiv erschüttert, wenn auch nicht überall auf gleiche Weise. Ziel des Bandes ist es, Ursachen und Verlaufsformen der Proteste im spezifischen Kontext der jeweiligen Länder sowie nearby übergreifender politischer und sozio-ökonomischer Faktoren zu analysieren. Dabei wird sowohl den Gemeinsamkeiten nachgespürt, die die wellenartige Ausbreitung der Arabellions erklären, als auch den länderspezifischen Besonderheiten, die die Vielgestaltigkeit von Protest und Revolte verstehbar machen. Es wird aufgezeigt, warum guy nicht überall von Revolution sprechen kann, welche Formen autoritärer Resilienz vorherrschen und wo es Chancen auf eine friedliche Transformation gibt. Darüber hinaus wird verdeutlicht, dass die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen der Arabellions weit über die sector hinausstrahlen.

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Foucault and Political Reason: Liberalism, Neo-Liberalism, and Rationalities of Government

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Office Without Power: Diaries, 1968-72

'The aspect of those diaries, and their accomplished candour, provide extraordinary insights into the private behaviour of many senior Labour politicians. .. the main readable political diary of the interval' Harold Lever, SpectatorTony Benn's moment quantity of diaries, which spans the years 1968-72, is a distinct list of British politics as saw either from the center of the cupboard and the Labour get together.

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Es ist daher wichtig und lohnend, sich tiefergehend mit den jüngsten Entwicklungen seit der Revolution und der derzeitigen Lage in Tunesien zu beschäft igen. Sind doch bei aller Einzigartigkeit des Landes die Forderungen der tunesischen Bevölkerung nach Würde, nach sozialer Gerechtigkeit, politischer Mitbestimmung und nach Respekt für Menschenrechte dieselben, die eine kritische Masse von Menschen in der übrigen Region bewegt. Das Gleiche gilt auch für die immensen Herausforderungen institutioneller, wirtschaft licher und sozialer Natur, mit denen die tunesische Übergangsregierung seit dem Sturz Ben Alis zu kämpfen hat.

In: Middle East Report Online. 01. Januar 2012. 2012) El-Ghobashy, Mona (2011): The Praxis of the Egyptian Revolution. In: Middle East Report 41. 258. 2012) El-Mahdi, Rabab (2009): Enough! Egypt’s Quest for Democracy. In: Comparative Political Studies 42. 8. 1011-1039 El-Mahdi, Rabab (2010): Does Political Islam Impede Gender-based Mobilization? The case of Egypt. In: Totalitarian Movements and Political Religions 11. 3-4. ) (2009): Egypt: The Moment of Change. London: Zed Books European Commission (2011): EuroMed-2030.

Somit Tunesien: Vorreiter des Aufbruchs, Vorbild des Wandels? 51 verfügte die erste, wie auch die unmittelbar darauf folgende, Übergangsregierung nur über eine kurze Halbwertszeit (s. Abb. 1 für eine chronologische Übersicht). Am 27. Februar 2011 dankte Mohammed Ghannouchi letztendlich ab. Zu seinem Nachfolger als Premierminister ernannt wurde der 84-jährige Caïd Béji Essebsi, welcher ehemals Minister unter dem ersten Präsidenten der tunesischen Republik Habib Bourguiba, aber nie an einer Regierung unter Ben Ali beteiligt gewesen und somit weitestgehend respektiert war.

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